Author Topic: 2013 Damen liebst schoene Schmuck Thomas Sabo Armband Schweiz  (Read 74 times)

Mikell

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In den St?dten und auf Thomas Sabo Armband dem Land bleiben Jugendliche meist in ihren sozialen Gruppen. Vorurteile gibt es auf beiden Seiten. Der Hamburger Verein ?Crossover? arbeitet daran, das Verst?ndnis f?reinander zu verbessern.Sprecher:2007 gr?ndeten Julia von Dohnanyi, der Hamburger Rapper Samy de Luxe und der deutsche Basketballer Marvin Willoughby den Verein ?Crossover?. Die drei wollten etwas gegen die gro?en Unterschiede zwischen Kindern der sozial verschiedenen Stadtteile und aus den verschiedenen Schulformen tun. Denn auch wenn Jugendliche manchmal nur 15 Auto-Minuten voneinander entfernt wohnen, scheinen Welten zwischen ihnen zu liegen. Bundesweit veranstalten die Mitglieder Workshops, um die Jugendlichen zusammenzubringen und Vorurteile abzubauen. Die Workshops reichen von Basketball ?ber das Gestalten von Videoclips bis zu hin zu Musik und Tanz.Tanzlehrer:?Eins, zwei, drei, vier, f?nf, sechs, sieben, acht. Eins, zwei, drei, vier, f?nf, ??Sprecher:Etwa 20 Jungen und M?dchen folgen den Schritten, die Thomas Sabo Charms der Tanztrainer vormacht. Manche tragen Jogginghosen, andere Jeans, viele Turnschuhe, einige nur Socken. Im wandgro?en Spiegel kontrollieren die Sch?ler ihre Breakdance-Bewegungen. Der Kurs macht ihnen offensichtlich Spa?. Hier tanzen Hamburger Jugendliche aus zwei verschiedenen Stadtvierteln miteinander ? dem vornehmen, sehr gepflegten Viertel Othmarschen und dem sozial schw?cheren St. Pauli. Einer von ihnen ist Peter. Der 13-J?hrige beschreibt, warum er normalerweise eigentlich nicht nach St. Pauli f?hrt:Peter:?Ich bin ?fters in St. Pauli, also, wir gucken Fu?ballspiele an, und man hat auch so den Eindruck, dass es schon ?n riesiger Unterschied zwischen Othmarschen [ist], und vielleicht kommen die Vorurteile da auch so aus dem Gebiet her, weil man halt sieht, diese H?user und so, und die sind halt Graffiti, ?berall Tags und so was.?Sprecher:Peter, der wie viele Jugendliche nicht in vollst?ndigen S?tzen spricht, wohnt in Hamburg-Othmarschen. Nach St. Pauli kommt er au?er zu Spielen des namensgleichen Hamburger Fu?ballvereins nicht. Das Viertel ist auch au?erhalb von Hamburg bekannt f?r seine Vergn?gungsmeile, die ?Reeperbahn?, mit den zahlreichen Nachtclubs, Bars und Diskotheken. Lange galt St. Pauli auch als Unruheviertel, das schmutzig
Thomas Sabo Charms Anh?nger und ungepflegt ist. Ein Symbol daf?r sind f?r Peter die aufgespr?hten Bilder und Zeichen, die Graffiti, an den Hausw?nden und die Tags, die Signaturk?rzel, die die Sprayer hinterlassen. Vorurteile zu beseitigen, ist ein Ziel des Breakdance-Workshops. Und das Konzept scheint aufzugehen:Sch?ler / Sch?lerin:?Ich hab? eigentlich eher jetzt was Schlimmeres erwartet, also, die sind eigentlich total wie wir, normal drauf. Ich hatte eher [einen] negativen Eindruck davor. / Vorher hat man so gedacht, die sind bestimmt dumm, oder so halt assi oder so, aber das stimmt gar nicht.? Sprecher:Der Sch?ler hat die Erfahrung gemacht, dass man sich doch total ?hnlich ist, dass man sich genauso verh?lt ? wie er es formuliert ? normal drauf ist. Die Sch?lerin war bis zu dem ?Crossover?-Workshop der Meinung, dass diejenigen, die in St. Pauli leben, sich nicht in die Gesellschaft integrieren wollen. Sie hielt sie f?r asozial, assi. Auch auf Seiten der Jugendlichen aus St. Pauli gab es viele Vorurteile.Sch?ler / Sch?ler / Sch?lerin:??ber die Sch?ler dachte ich so, die sind angeberisch. / Dass die Sch?ler hochn?sig sind. / Ignorant und gemein, und so.?Sprecher:Die beiden Sch?ler und die Sch?lerin fassen die Vorurteile in vier Adjektiven zusammen: angeberisch ? man zeigt, was man besitzt ?, hochn?sig ? man h?lt sich f?r etwas Besseres, ignorant ? man will von anderen nichts wissen ? und gemein, boshaft. Durch den gemeinsamen Kurs sollen diese Vorurteile abgebaut werden, sagt Julia von Dohnanyi.Julia von Dohnanyi:?Unser Ziel ist eigentlich, dass sie einfach lernen, wenn sie auf Menschen zugehen, die sie eigentlich vorher noch nicht kannten, wie sie mit dieser Situation umgehen. Wie gehe ich auf jemand zu? Wie sage ich das erste Mal ?Guten Tag?? Wie  Thomas Sabo Charms Sale stell? ich mich vor? Wie f?hl? ich mich in fremden Gruppen? Wie f?hlt der andere sich als Fremder in einer Gruppe? Und daf?r einfach so ?n bisschen Empathie entwickeln.?Sprecher:Julia von Dohnanyi sagt, dass den Jugendlichen nicht nur Verhaltensweisen vermittelt werden sollen, wie sie sich mit Fremden bekanntmachen, auf sie zugehen. Sie sollen Empathie entwickeln, die F?higkeit sich in andere hineinzuversetzen. Und das ist notwendig, da ohne diese Integrationsbem?hungen jeder in seiner eigenen Welt weiterlebt. Daf?r hat der Hamburger Soziologe Nils Zurawski auch einen Grund ausgemacht:Nils Zurawski:?Also, ich glaub?, dass Kinder, die in unterschiedlichen Vierteln ? zum Beispiel in Hamburg oder auch in Berlin oder anderen St?dten ? gro? geworden sind, immer schon in den Vierteln zu Hause waren. Kinder besitzen keine ?bergro?e Mobilit?tsbreite, das h?ngt zusammen damit, dass sie nur Fahrrad fahren und nicht Auto, und dass das Lebensumfeld relativ eng ist.? Sprecher:Laut Nils Zurawski bewegen sich Kinder innerhalb ihres gewohnten Lebensumfelds, das sehr eng begrenzt ist. Die ? wie er es bezeichnet ? Mobilit?tsbreite, dass Gebiet, in dem sie sich bewegen, sei ebenso begrenzt. Das Problem der Segregation, der Trennung in verschiedene soziale Gruppen, betrifft aber nicht nur Gro?st?dte wie Hamburg. Auch in l?ndlichen Regionen grenzen sich Jugendliche unterschiedlicher sozialer Schichten zunehmend voneinander ab. Dort arbeitet ?Crossover? ebenfalls. Allerdings sind hier die Gr?nde andere, wie Julia von Dohnanyi erl?utert.Julia von Dohnanyi:?Da ist das Problem aber nicht so sehr, dass man sich eigentlich nie zu sehen bekommt, so. Die wissen schon, wer sie sind, aber da sind dann oft so Probleme, dass man auch ein Gymnasium hat oder eine Hauptschule so was, und die Kinder einfach mit?nander ?berhaupt keinen Kontakt wollen oder sich wirklich auch gegen?ander so Thomas Sabo Armband Schweiz  aufhetzen.?Sprecher:In l?ndlichen Regionen wollen, so Julia von Dohnanyi, Sch?ler und Sch?lerinnen von Gymnasien und Hauptschulen nichts miteinander zu tun haben. Au?erdem w?rden Vorurteile mit Worten und auch Taten gezielt verst?rkt, man hetze sich gegeneinander auf. F?r den Soziologen Nils Zurawski stecken dahinter vor allem die Eltern. Bildung sei ein Status geworden, mit dem man sich von anderen sozialen Gruppen abzugrenzen, abzuschotten, versuche. Das sei ein weltweit zu beobachtender Trend, der f?r die Gesellschaft insgesamt gef?hrlich sei.Nils Zurawski:?Die Konsequenz aus so ?ner Abschottung und eines Trends, wenn er denn so anh?lt, ist ?ne Radikalisierung und ?ne Verh?rtung von Fronten ? Banlieues w?ren ein Beispiel vor Jahren in Frankreich. Denk? ich, dass das nicht gut ist, und dass so ?ne Verh?rtung von Fronten vielleicht auch in dem sehr braven und sehr konfliktscheuen Deutschland ? was solche Sachen, soziale Konflikte angeht ? durchaus sich Bahnen brechen k?nnte.? Sprecher:Am Beispiel der Unruhen in den franz?sischen Vororten, den Banlieues, im Jahr 2005 verdeutlicht Nils Zurawski seine Bef?rchtungen. In einigen dieser Banlieus leben ?berwiegend Einwandererfamilien; die Arbeitslosenrate ist vergleichsweise hoch. Im Oktober und November 2005 gab es dort t?glich Brandanschl?ge, Krawalle und Stra?enschlachten zwischen Jugendlichen und der Polizei. Nils Zurawski meint, dass ein derartiger Konflikt auch in Deutschland beginnen, sich Bahn brechen, k?nnte. In dem Tanzraum mit Blick auf den Hamburger Hafen spielt die Herkunft ? momentan jedenfalls ? keine Rolle. Die beiden siebten Klassen aus Othmarschen und St. Pauli trainieren heute zum vierten Mal f?r ihren gemeinsamen Auftritt am Ende des zehnw?chigen Workshops. Und das Ziel scheint erreicht:Sch?lerin / Sch?ler / Sch?ler:?Wenn ich mich mit denen jetzt alle zusammenmische, vielleicht hab? ich ja ?n paar Freunde gefunden. / Nat?rlich, man hat schon Freunde gefunden, telefoniert und so. / Das war eine gute Idee, diese ?Crossover? zu machen, das [ist] einfach interessant und so.?Sprecher:F?r Julia von Dohnanyi ist es allerdings gar nicht so wichtig, dass sich hier Freundschaften entwickeln. Die Aktionen ihres Vereins ?Crossover? sollen die jungen Menschen auch auf das Leben nach der Schulzeit vorbereiten. Deshalb Thomas Sabo Anh?nger macht der Verein weiter mit seinen Projekten und leistet so einen kleinen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration.